Nostalgische Momente in moderner Form – Teil 1

Gepostet von am Januar 5, 2017 in Games von A-Z | Keine Kommentare

Zurzeit beschäftigen mich mehrere grosse Zeitfresser sowohl am PC als auch an der PS4. Mit Final Fantasy XIV, welches ich seit PS3 Release (vor mehr als 3 Jahren) spiele, geht für mich ein Traum weiter. Zu Zeiten als man im Spielebereich noch kein Internet kannte, war für mich ein Spiel im FF-Universum im Stile eines heutigen MMORPGs sozusagen die Erfüllung aller Erwartungen. Mit Final Fantasy XI auf dem PC hat dieser Traum begonnen. FFXI erwies sich irgendwann jedoch als zu zeit-intensiv. Leider kam es dazu, dass ich das Spiel und meine Arbeit nicht unter einen Hut bringen konnte. Gleichzeitig schwächelte irgendwann auch die Technik. Ohne zu recherchieren würde ich sagen, dass das Game ursprünglich auf der PS2 im Jahre 2001 erschienen ist. Diese Gründe führten schlussendlich dazu, dass ich das Spiel beiseite legte. Bei FFXI blicke ich jedoch auf eines der besten Spiele allerzeiten zurück und erinnere mich immer wieder gern an diese Zeiten. Mit Final Fantasy XIV geht nun das Ganze weiter – hübsches Setting mit guter Technik und bestem Support. Auch Leute mit „eher wenig“ Freizeit kommen auf ihre Kosten. Viel Content lässt sich Solo meistern. Mit Freunden spielen ist jedoch nach wie vor unübertrefflich. Die Entwickler wissen was ein FF-Fan will und das MMORPG erlebt man in bester Manier.

Seit letzter Woche ist nun das lang erwartete Final Fantasy XV auf dem Markt. Ich musste natürlich sofort zuschlagen. Leider kann ich noch keine vollwertige Bewertung zu diesem Spiel verfassen, da ich es erst ca. 8 Spielstunden auf dem Zähler habe. Was ich aber bis jetzt gesehen habe wirkt sehr überzeugend. Bei der Grafik haben sie es meiner Meinung nach etwas übertrieben, sodass die Frames bei einer normalen PS4 schon mal einsacken können. Stört aber nicht so stark und man kann drüber hinweg schauen. Was mich am meisten fasziniert sind die klassischen Features, welche ich in FFVII bereits erlebte, jedoch in modernster Form. In FFVII war es beispielsweise so, dass man immer nur den Hauptcharakter (Cloud) beim Erkunden der Spielwelt auf dem Schirm hatte (abgesehen von den Kämpfen).  Kam es jedoch zu einem wichtigen Dialog / Cutscene ploppten die Begleiter sozusagen aus dem Cloud hinaus und auf einmal stand eine ganze Gruppe da. Bereits dazumal vor ca. 17 Jahren habe ich diese Technik ein wenig belächelt und habe mir gleichzeitig vorgestellt wie es aussehen würde, wenn alle Charaktere jederzeit ersichtlich sind. In FFXV haben die Entwickler dies genau so umgesetzt. Alle vier Hauptcharaktere laufen als Gruppe dynamisch durch die Gegend – sie sprechen miteinander, machen Witze, geben Tipps.
Die Zufallskämpfe: in unregelmässigen Abständen kam es bei FFVII zu Zufallskämpfen. In der einten Sekunden stapft man noch gemütlich durch die Gegend, in der nächsten folgt die Überraschung – wie aus dem Nichts wird man in den Kampf „hineingewirbelt“ und man hat Gegner vor einem stehen. Ich hätte mir damals gewünscht, dass man die Gegner bereits vorher sieht, vielleicht sogar die Kämpfe umgehen kann. FFXV übernimmt das Konzept der „Zufallskämpfe“ auch, jedoch ebenfalls in modernster Form (ich weiss nun nicht, ob dass dann immer so ist oder ob es nur in der aktuellen Spielphase so abläuft.). Wenn ich nun irgendwo im Ödland herumlaufe, stehen da bereits meistens kleinere Gruppen von Gegnern, welche man von X-hundert Meter Entfernung sehen kann. Gleichzeitig in unregelmässigen Abständen kommen jedoch immer wieder Soldaten des Imperiums mit ihren Flugschiffen angeflogen. Die Soldaten springen dann raus und überraschen meine Charaktere meistens dann wenn ich mit anderen Biestern der Natur beschäftig bin. Es kam bei mir sogar soweit, dass das Imperium Magitek-Kampfmaschinen sendete. Sprich: die Zufallsgegnergruppen sind auch zufällig generiert.

Es sind genau diese Neuerungen, welche dem Spiel das alte Flair lassen jedoch zeitgemäss angepasst wurden – genau die Dinge, die ein Final Fantasy ausmachen.

Pillars of Eternity – OST

Gepostet von am April 26, 2016 in @Homepage, Games von A-Z | Keine Kommentare

Pillars of Eternity wird mit kunstvoller, klassischer Musik untermalt, welche allesamt mit richtigen Instrumenten aufgenommen wurden. Ein paar dieser Tracks verlinke ich direkt in diesen Post. Viel Vergnügen beim Reinhören.

 

 

 

Sofern ich euer Interesse geweckt haben sollte, so schaut doch einfach auf YouTube vorbei. Der User Rithelgo hat den gesamten OST hochgeladen.

Civilization V – Tipps & Tricks #2

Gepostet von am April 5, 2016 in @Homepage, Games von A-Z | Keine Kommentare

Ein weiteres Mal konnte ich mich dazu überwinden einen Civ5-Tipp zu verfassen. Das letzte Mal ging’s ja um die Platzwahl der ersten Stadt. Dieses Mal geht’s um eine wichtige Überlegung vor der Überlegung, wo die erste Stadt platziert werden soll :) Und zwar geht es um die Grundbonusse der Zivilisation selbst.

 

Tipp No. 2

Jede Zivilisation bietet mindestens einen Bonus. Diese Bonusse soll man gezielt ausnutzen. In einem Zufallsspiel mit einer Zufallszivilisation auf einer Zufallskarte ist dies natürlich besonders schwer. Ich persönlich lasse selten eine Einstellung auf ‚Zufall‘.

Aufpassen! – man kann einiges falsch machen: Der Bismarck (Deutschland) bietet beispielsweise den Bonus, dass sich Barbaren mit dir verbünden. Wenn man in dem Spiel gleichzeitig die Barbaren ausgeschaltet hat, bringt der Bonus nicht wirklich viel. Wenn man als Karte einen südamerikanischen Dschungel wählt, ist es wohl auch klar dass ein schwedisches Oberhaupt in dieser Gegner nicht wirklich brillieren kann. Ebenfalls fühlen sich die norwegischen Ski-Truppen in einer Wüste nicht zu Hause. Ein Kriegsherr soll auch nicht durch wissenschaftliche Überlegenheit gewinnen.

 

Also probiert wenn möglich das Volk entweder direkt der Karte oder der allgemeinen Strategie anzupassen und ihr werdet es nicht bereuen :)

Civilization V – Tipps & Tricks #1

Gepostet von am März 16, 2016 in @Homepage, Games von A-Z | Keine Kommentare

Als leidenschaftlicher Civilization V-Spieler fühle ich mich schon beinahe verplichtet hin und wieder einen guten Tipp oder Trick preiszugeben. Ich spiele selber zurzeit auf dem Niveau „König“ und bin selber sicherlich stets belehrbar ^^;

 

Tipp No.1

Wähle den Standort der ersten Stadt weise. Es bewährt sich wenn man zuerst ein wenig Ausschau hält, anstatt gleich sofort drauf los zu bauen. Ideal ist ein Standort, wo genug Nahrung sogleich aber auch Produktion vorhanden ist. Ich persönlich würde im Zweifelsfall eher etwas mehr auf Nahrung setzen. Mit Produktion könnte man Nahrungs-fördernde Gebäude bauen. Diese verlangen jedoch gewisse Technologien, welche dann auch zwingend erforscht werden müssen.
Zudem ist es für die allgemeine Zufriedenheit wichtig, dass mindestens ein Luxusgut in der unmittelbaren Umgebung vorhanden ist. Hier sollte man unbedingt darauf achten, dass man möglichst viele Luxusgüter in der Nähe hat, welche dann zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls bewirtschaftet werden können.
Unterscheide macht es auch, ob die Stadt zum Beispiel an einem Fluss gebaut wird oder nicht. Städte an Flüssen können etliche Vorteile im späteren Spielverlauf vorweisen. Es gibt natürlich noch andere Geländearten. Dazu ist folgender Link nützlich: Civ5 Wiki – Gelände.

 

Ich hoffe euch geholfen zu haben. Falls nicht wird’s vielleicht was beim nächsten Tipp :)

Destiny – Langzeitmotivation? Fehlender Content? Ein Fazit nach einem Jahr.

Gepostet von am Oktober 4, 2015 in @Homepage, Games von A-Z, Off-Topic | Keine Kommentare

Beinahe seit Release zocke ich hin und wieder Destiny auf der PS4. Bis jetzt habe ich mir beide DLCs geholt und auch durchgespielt (Edit: Taken King fehlt – alter Post). Früher habe ich sehr viel Zeit mit Ego-Shooter Games verbracht – heute ist dies eher selten der Fall. Als ich jedoch Destiny mal ausprobiert habe, war ich sehr von diesem Stil angetan. Es gab Zeiten, da hätte ich nicht gedacht, dass mich ein Ego-Shooter jemals wieder so begeistern kann. Die RPG-Elemente gefallen mir sehr gut. Nur… das Ganze erinnert mich irgendwie an die Anfangszeiten von Diablo 3. In anderen Worten: Wo ist der Content? Was um alles in der Welt soll mich über längere Zeit motivieren, das Game weiterhin zu spielen?

 

Strikes

Diese kurzen Trips zu viert sind am Anfang eigentlich noch ganz witzig. Über die automatische Spielersuche wird in Kürze ein Team zusammengewürfelt und nachher per Zufall-System eine „Map“ gewählt. Es gibt jedoch nur etwa 10 verschiedene Maps –  wenn überhaupt. Komischerweise ist das Zufalls-System so schlecht, dass zu 90% dieselbe Map kommt (… mit den selben Gegnern, an den selben Stellen). In MMORPGs würde man dies Instanzen nennen. Nur dort wird mehr Zusammenspiel verlangt und man hat eine viel grössere Auswahl oder man kann selbst wählen, welche Instanz man spielen will – das geht bei Destiny nicht. Man kann zwar einen Strike gezielt auswählen, dann aber ist das Level bereits festgelegt und 90% aller Strikes bringen dann sozusagen nichts, weil nur Schrott droppt. Also weicht man auf die Strike-Playlist aus (grundsätzlich eine nette Idee) aber dort wird der Strike nach Zufalls-Prinzip ausgewählt und man spielt meistens denselben, langwierigen Strike (so war meine Erfahrung) – habe mittlerweile knapp 100 Strikes gespielt.

 

Raids

Eine weitere Möglichkeit wären dann die Raids. Hier braucht man jedoch 6 Spieler. Und diese Raid-Gruppe lässt sich nicht automatisch zusammenwürfeln, wie das in den Strikes der Fall ist, sondern, man muss sich die Leute selber suchen. Während man in MMORPGs dies einfach mittels einem Chatchannel bewerkstelligen kann, geschieht dies in Destiny über… ja jetzt wird’s mühsam, z.B. über Facebook-Seiten, offizielle Destiny-Website oder andere Webseiten die extra dafür geschaffen wurden. Die Raids haben etwa soviel Boss-Mechanik wie jeder andere Boss in einer normalen Instanz in einem durchschnitts MMORPG. Das trifft sich jedoch gut, denn in Destiny hat’s auch überaus viele unfähige Spieler. Ach ja, bevor ich’s vergesse, zum aktuellen Zeitpunkt gibt’s sogar ganze 2 Raids. Ja 2 (wobei den zweiten musste man sich mit dem ersten DLC zusätzlich kaufen!) – wohlgemerkt, das Game ist nun beinahe ein ganzes Jahr auf dem Markt. (Edit: Nun, mit dem neusten Expansion gibt’s einen weiteren Raid – jetzt sind’s 3 insgesamt. Boah, da verliert man doch glatt die Übersicht.)

 

Story- & Nebenmissionen

Zu der Story kann ich eigentlich nicht viel sagen. Tiefgründig ist sie ganz und gar nicht. Du spielst als Hüter und bist damit beauftragt das Böse zu töten, welches sich im ganzen Sonnensystem breitgemacht hat- ach ja… der Mars und die Venus sind mittlerweile bewohnbar. Jedenfalls hat man die Missionen sehr schnell durch und haben auch ebenfalls sehr wenig Wiederspielwert, denn diese sind ebenfalls nicht dynamisch und man weiss bereits was hinter der nächste Ecke lauert. Die beiden DLCs haben so wenig Missionen nachgeliefert, dass man diese jeweils sogar an einem Abend bereits wieder durchgespielt hat. Ich finde es nun nicht wirklich schlimm wegen der flachen Story. Wenn ich Story will, dann spiele ich ein richtiges RPG. und kein Shooter.

 

PvP

Der Ganze PvP-Content interessiert mich nicht wirklich. Als Gelegenheitsspieler werde ich nie auf dem Level sein, wie Leute, die mehr Zeit dafür investieren können. Zudem hab ich es als Jäger (schlechte Defensive) noch ein wenig schwieriger als andere Klassen. Meine Gegner sind meistens schon nur wegen dem breiteren Waffenarsenal überlegen. Von den Spielmodis her ist man aber ganz gut bedient – aber auch nicht besser als in jedem anderen Ego-Shooter, die ich bis jetzt gespielt habe. Zudem habe ich mal gelesen, dass es gewisse Adapter zu kaufen gibt, welche einem den Anschluss einer Maus und Keyboard ermöglichen. Dies verschafft natürlich einen grossen Vorteil. Wenn man mal längere Zeit einen Shooter am PC gezockt hat, weiss man, dass ein Controller-Spieler niemals diese Genauigkeit und Schnelligkeit erreichen kann. Das Ganze macht den PvP-Content ebenfalls noch ein wenig uninteressanter – was mich wie gesagt auch nicht wirklich juckt, denn die ganze PvP-Sparte liegt nicht in meinem Interessensgebiet.

 

Hier noch ein paar Eindrücke zur Grafikpracht, welche überzeugt! Die Farben und Lichteffekte machen Laune! Auch die Waffen sind grundsätzlich gut designed. Nur einzig die Lackierungen der Waffen sind teils ein wenig… kunterbunt. Ein rosa-farbenes Sturmgewehr sieht irgendwie komisch aus. Möglicherweise gefällt’s den weiblichen Mitspielerinnen ^^; Ich steh dann schon eher auf die konventionelleren Ausführungen.

Destiny4 Destiny2 Destiny1 Destiny3

 

Nun was kann man noch machen? Beutezüge? Die wiederholen sich grundsätzlich auch immer und sind keineswegs dynamisch. Wenn man Patrouillen durchführt kann man zudem noch kleine Missionen erledigen – das mit dem Wiederholen, wiederholt sich leider auch dort.

Mittlerweile ist ein neues Expansion erschienen (Taken King). Dies hab ich noch nicht ausprobiert. Der Release-Zeitpunkt wurde nicht wirklich weise gewählt, da genau 2 Wochen vorher Metal Gar Solid 5 erschienen ist. Von einem Freund habe ich erfahren, dass das Game anscheinend verbessert wurde und mittlerweile auch ein wenig mehr Content bietet. Diesen Content hätte man jedoch bereits zum Release erwarten dürfen, denn mit 500 Millionen US-Dollar Budget ist Destiny das teuerste Entertainmentprodukt aller Zeiten. Er hat aber auch erwähnt, dass das Game insgesamt viel einfacher wurde, was mich persönlich stört. Ich mag es wenn die Games fordernd bleiben – in allen Bereichen.

Ich denke, dass das Game über längere Zeit nur motivieren kann, wenn man es mit Freunden oder in einem Clan spielt. Solo-Spieler werden nicht so lange den Gefallen daran finden. Ich persönlich spiele es hin und wieder mit einem Freund (dann mit Headset) – tagtäglich muss ich es aber sicher nicht haben. Aber wenn ich mal Lust habe „ego-mässig“ rumzuballern dann geschieht dies in Destiny.