Nostalgische Momente in moderner Form – Teil 1

Zurzeit beschäftigen mich mehrere grosse Zeitfresser sowohl am PC als auch an der PS4. Mit Final Fantasy XIV, welches ich seit PS3 Release (vor mehr als 3 Jahren) spiele, geht für mich ein Traum weiter. Zu Zeiten als man im Spielebereich noch kein Internet kannte, war für mich ein Spiel im FF-Universum im Stile eines heutigen MMORPGs sozusagen die Erfüllung aller Erwartungen.

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Destiny – Langzeitmotivation? Fehlender Content? Ein Fazit nach einem Jahr.

Beinahe seit Release zocke ich hin und wieder Destiny auf der PS4. Bis jetzt habe ich mir beide DLCs geholt und auch durchgespielt (Edit: Taken King fehlt – alter Post). Früher habe ich sehr viel Zeit mit Ego-Shooter Games verbracht – heute ist dies eher selten der Fall. Als ich jedoch Destiny mal ausprobiert habe, war ich sehr von diesem Stil angetan. Es gab Zeiten, da hätte ich nicht gedacht, dass mich ein Ego-Shooter jemals wieder so begeistern kann. Die RPG-Elemente gefallen mir sehr gut. Nur… das Ganze erinnert mich irgendwie an die Anfangszeiten von Diablo 3. In anderen Worten: Wo ist der Content? Was um alles in der Welt soll mich über längere Zeit motivieren, das Game weiterhin zu spielen?   Strikes Diese kurzen Trips zu viert sind am Anfang eigentlich noch ganz witzig. Über die automatische Spielersuche wird in Kürze ein Team zusammengewürfelt und nachher per Zufall-System eine „Map“ gewählt. Es gibt jedoch nur etwa 10 verschiedene Maps –  wenn überhaupt. Komischerweise ist das Zufalls-System so schlecht, dass zu 90% dieselbe Map kommt (… mit den selben Gegnern, an den selben Stellen). In MMORPGs würde man dies Instanzen nennen. Nur dort wird mehr Zusammenspiel verlangt und man hat eine viel grössere Auswahl oder man kann selbst wählen, welche Instanz man spielen will – das geht bei Destiny nicht. Man kann zwar einen Strike gezielt auswählen, dann aber ist das Level bereits festgelegt und 90% aller Strikes bringen dann sozusagen nichts, weil nur Schrott droppt. Also weicht man auf die Strike-Playlist aus (grundsätzlich eine nette Idee) aber dort wird der Strike nach Zufalls-Prinzip ausgewählt und man spielt meistens denselben, langwierigen Strike (so war meine Erfahrung) – habe mittlerweile knapp 100 Strikes gespielt.   Raids Eine weitere Möglichkeit wären dann die Raids. Hier braucht man jedoch 6 Spieler. Und diese Raid-Gruppe lässt sich nicht automatisch zusammenwürfeln, wie das in den Strikes der Fall ist, sondern, man muss sich die Leute selber suchen. Während man in MMORPGs dies einfach mittels einem Chatchannel bewerkstelligen kann, geschieht dies in Destiny über… ja jetzt wird’s mühsam, z.B. über Facebook-Seiten, offizielle Destiny-Website oder andere Webseiten die extra dafür geschaffen wurden. Die Raids haben etwa soviel Boss-Mechanik wie jeder andere Boss in einer normalen Instanz in einem durchschnitts MMORPG. Das trifft sich jedoch gut, denn in Destiny hat’s auch überaus viele unfähige Spieler. Ach ja, bevor ich’s vergesse, zum aktuellen Zeitpunkt gibt’s sogar ganze 2 Raids. Ja 2 (wobei den zweiten musste man sich mit dem ersten DLC zusätzlich kaufen!) – wohlgemerkt, das Game ist nun beinahe ein ganzes Jahr auf dem Markt. (Edit: Nun, mit dem neusten Expansion gibt’s einen weiteren Raid – jetzt sind’s 3 insgesamt. Boah, da verliert man doch glatt die Übersicht.)   Story-...

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